"Der Balkan und die EU – neue Hoffnung, alte Hürden"
Es diskutieren:
- Adnan Ćerimagić, Senior Analyst für den Westlichen Balkan, European Stability Initiative, Berlin
- Dr. Konrad Clewing, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Leibniz-Institut für Ost- und Südosteuropaforschung, Regensburg
- Josip Juratovic, Präsidiumsmitglied der SOG, ehem. MdB (SPD-Fraktion) und Vorsitzender der Parlamentariergruppe Südosteuropa
Moderation:
- Viktoria Voglsinger-Palm, Stellvertretende Geschäftsführerin, Südosteuropa-Gesellschaft, München
Zum Thema
Die Erweiterung der Europäischen Union ist zurück auf der politischen Agenda. Nach Jahren des Stillstands und wachsender Frustration auf beiden Seiten scheint neue Bewegung in den Beitrittsprozess gekommen zu sein. Nicht nur die sich verändernden geopolitischen Realitäten verleihen der Debatte neue Dringlichkeit, auch Fortschritte und ambitionierte Reformprogramme einzelner Beitrittskandidaten wie Montenegro und Albanien lassen die Hoffnung auf eine baldige Erweiterung wachsen. Es bleiben aber auch Fragen offen: Ist die EU heute bereit für neue Mitglieder? Haben die vergangenen Jahre wertvolle Zeit und Vertrauen gekostet? Und können die Beitrittskandidaten die notwendigen Reformen tatsächlich erfolgreich umsetzen?
Die Podiumsdiskussion blickt zurück auf verpasste Chancen und politische Fehlentscheidungen, fragt nach den Ursachen der stockenden Erweiterungspolitik bisher und was wir daraus lernen können, und diskutiert die geopolitische Bedeutung einer glaubwürdigen europäischen Perspektive für den Balkan. Im Zentrum steht dabei auch die Frage, wie eine erweiterte EU künftig funktionieren kann und welche Rolle die Länder des Balkans dabei spielen.
Am 21.05.2026, 18:00 h
Venue: KKV Hansa Haus, Brienner Str. 39, 80333 München
In Kooperation mit:


Deutsch-Bulgarische Vereinigung in Bayern e.V.