Ungarn und die Wahlen: Wie wahrscheinlich ist ein Sieg der Opposition?
In Kooperation mit der Europäischen Akademie Bayern und der Europa-Union München
Im Gespräch
- Dr. Petra Thorbrietz, Wissenschaftsjournalistin
- Sandra Dirnberger, Referentin Europa, IHK für München und Oberbayern
Moderation
- Birgit Boeser, Leiterin der Europäischen Akademie Bayern
Zum Thema
Seit 16 Jahren regiert Viktor Orbán und seine Fidesz-Partei nach vier gewonnenen Parlamentswahlen mit einer verfassungsändernden Zweidrittel Mehrheit. Der Umbau des Landes in einen „illiberalen Staat“ (Viktor Orbán) sorgt immer wieder für Auseinandersetzungen mit der Europäischen Kommission. Fidesz gehört außerdem seit Mitte 2024 der neuen, von Orbán mitinitiierten rechtspopulistischen bis rechtsextremen Fraktion im Europäischen Parlament, Patrioten für Europa, an. Vor kurzem erreichte Ungarn mit seinem Veto im Europäischen Rat, dass die Unterstützungen für die Ukraine und ein neues Sanktionspaket gegen Russland nicht verabschiedet werden konnten. Wenige Wochen vor der Parlamentswahl in Ungarn zeichnet sich allerdings ein Stimmungswechsel um die Partei von Viktor Orbán ab: Fidesz liegt laut Umfragen deutlich hinter der Oppositionspartei TISZA.
Wie wahrscheinlich ist tatsächlich ein Sieg der Opposition? Was könnte sich in Ungarn und in den Beziehungen zum Ausland ändern? Und wie steht es eigentlich um die Wirtschaftsbeziehungen Bayerns mit Ungarn und welchen Einfluss könnte der Ausgang der Wahl darauf haben?
Anmeldung per Email an anmeldung@eu-muenchen.de
Am 20.03.2026, 18:30 h
Venue: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1B, 80802 München
In Kooperation mit:

