Internationale Konferenz

Interdisziplinäre und transnationale Aspekte und Perspektiven der Albanologie: Konferenz in Gedenken an Professor Wilfried Fiedler

Internationale Albanologie-Konferenz, die der Fachbereich der Südosteuropastudien des Institutes für Slawistik und Kaukasusstudien an der Friedrich-Schiller-Universität Jena am 1. und 2. Oktober 2021 in Jena durchführt, findet zu Ehren des Albanologie-Professors und Balkanologen Prof. Wilfried Fiedler statt, der im September 2019 im Alter von 86 Jahren verstorben ist.

Professor Fiedler hatte von 1991 bis zu seiner Emeritierung im Jahre 1998 die Professur für Albanologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München inne und hielt von 1999 bis 2018 regelmäßig Gastvorlesungen zur Albanologie im Fach „Südosteuropastudien“ an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Mit der Friedrich-Schiller-Universität Jena war Wilfried Fiedler aufgrund seiner Lehrtätigkeit besonders eng verbunden, wobei er sehr viel für den dortigen Fachbereich der „Südosteuropastudien“ geleistet hat. Auch seinen letzten wissenschaftlichen Vortrag hielt er, kurz vor seinem Tod, im Juli 2019 in Jena. Er galt weltweit als einer der führendsten und wissenschaftlich produktivsten Forscher, Hauptakteure und Netzwerker der Albanologie und Balkanologie mit einem unschätzbaren Repertoire an akademischen Kompetenzen, Wissensumfängen, Interessen, Ergebnissen, Publikationen und Kontakten. Sein Tod hinterlässt eine große, schwer auffüllbare fachliche Lücke.

Die Konferenz versammelt daher zahlreiche wichtige, albanologisch orientierte Kolleg*innen und Freund*innen Fiedlers aus verschiedenen akademischen Wirkungsbereichen aus dem In- und Ausland, darunter auch viele ehemalige Studierende sowie ebenso Nachwuchswissenschaftler*innen. In Orientierung an den Forschungs- und Lehrschwerpunkten von Prof. Wilfried Fiedler überwiegen linguistische Aspekte das Konferenzprogramm. Des Weiteren werden in Anknüpfung an seine vielfältigen Interessen ebenso ethnologische, kultur-, literatur-, sozial-, politik- und geschichtswissenschaftliche und hierbei auch transregional und transnational orientierte Forschungsaspekte mit Bezug zu Albanien und den Albaner*innen und dabei auch zum albanischen Sprach- und Kulturraum außerhalb der Republik Albanien präsentiert und diskutiert. Ziel der Konferenz ist zudem die stärkere Vernetzung von albanologisch Forschenden sowie eine Bestandsaufnahme und Diskussion vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Forschungen, die auch in Politik, Gesellschaft und Medien sichtbar werden sollen. Abschließend werden zudem disziplinäre und zukünftige, perspektivische Aspekte und Chancen der Albanologie diskutiert.

 

Die Fachvorträge der Tagung werden von einem Kulturprogramm ergänzt, das unter anderem die mehrwöchige Foto-Ausstellung „Albanische Welten: Menschen, Kulturen und Landschaften“ zum albanischen Sprach- und Kulturraum umfasst, die ab 1. Oktober 2021 zu sehen sein wird.

 

Die Tagung findet als Hybridveranstaltung statt und ermöglicht daher die Teilnahme von Interessierten sowohl vor Ort in Jena (mit maximal 15 Plätzen für nicht referierende Besucher aufgrund der aktuellen Corona-Verordnungen) als auch online. Für eine persönliche Teilnahme in Jena gilt als Einlassbedingung die 3G-Regel (getestet, geimpft, genesen). Ein Antigentest darf nicht älter als 48 Stunden und ein PCR-Test nicht älter als 72 Stunden vor Einlass- bzw. Erscheinungsbeginn sein.

Des Weiteren besteht selbstverständlich die Möglichkeit, an der Konferenz online über Zoom teilzunehmen. Bitte melden Sie sich für eine persönliche Teilnahme vor Ort (obligatorisch!) und eine Teilnahme über Zoom unter albankonf@uni-jena.de an. Sie werden zeitnah je nach Stand der Besucher-Buchungen für eine persönliche Teilnahme zugelassen bzw. bekommen die Zoom-Zugangsdaten für die Veranstaltung auf Anfrage zugeschickt. Anfragen dazu können Sie auch noch während der laufenden Konferenz per Mail versenden.

Vom 01.10.2021, 14:30 Uhr
bis 02.10.2021

Ort: Internationales Centrum "Haus auf der Jena", Johannisplatz 26, Jena

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