Ein neuer deutscher Philhellenismus? Zur aktuellen Lage der deutsch-griechischen Beziehungen
Dr. Ronald Meinardus (Athen)
Das Verhältnis zwischen Deutschland und Griechenland sei heute besser als je zuvor, erklärte der griechische Finanzminister Kyriakos Pierrakakis nach seinem Besuch in Berlin zum Jahresende. Diese Einschätzung fügt sich ein in eine Vielzahl auffallend positiver Kommentare deutscher Politiker und Journalisten zu den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Griechenland. Doch wie steht es tatsächlich um die Lage in Hellas und die deutsch-griechischen Beziehungen? Und: Erleben wir in Deutschland Anzeichen eines neuen Philhellenismus?
Der Vortrag gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der bilateralen Beziehungen, beleuchtet die Hintergründe des jüngsten Stimmungsumschwungs in einem lange belasteten Verhältnis und kommt zu dem Schluss, dass der Weg zu einer vollständigen Normalisierung noch lang ist.
Dr. Ronald Meinardus koordiniert bei der angesehenen Athener Denkfabrik „Hellenischen Gesellschaft für Europäische und Auswärtige Politik“ (ELIAMEP) Projekte zur deutsch-griechischen Zusammenarbeit und veröffentlicht regelmäßig Kommentare und Analysen zu den bilateralen Beziehungen in deutschen und griechischen Medien. In den 1990er Jahren leitete Dr. Meinardus das Griechische Programm der Deutschen Welle (DW), welches bis heute eine wichtige Rolle in den Beziehungen der beiden Länder spielt. Weitere Informationen unter https://meinardus.info/
Am 24.02.2026, 09:51 Uhr
Ort: Haus der Heimat, Friedrichstraße 35, 65185 Wiesbaden
In Zusammenarbeit mit der Deutsch-Griechische Gesellschaft Wiesbaden/Mainz